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Montag, 31. August 2009

Sommerlager 2009

Vom 3. bis 7. August 2009 verbrachte der Trupp Leopard sein Sommerlager auf dem Pfadfinderplatz am Keilberg.

Während unser Zelt und das gesamte Zubehör mit dem Auto zum Lagerplatz gebracht wurde, machten wir Leoparden (10 Kinder und ihre 2 Leiter) uns zu Fuß über Probstberg auf den Weg nach Keilberg. Ziemlich erschöpft kamen wir nach gut einer Stunde da oben an. Aber wir hatten keine Zeit zum Ausruhen, denn erstmals bauten wir die Jurte und unser gesamtes Lager selbstständig auf. Zum Schluss entstand eine recht gemütliche Heimat für eine Woche für unseren Trupp.













 


Diesmal wollten wir wissen, wie die Großen bisher ihre Lager verbrachten und probierten gleich in der ersten Nacht eine Nachtwache aus. Wir hatten gehört, dass die Lager von anderen oft überfallen werden und wollten mal wissen, wie das so ist im dunklen Wald allein das Lager zu bewachen. Also teilten wir uns in zwei Gruppen und übten im Wechsel die Nachtwache und den Überfall. Es war ganz schön unheimlich zunächst so einsam im Wald ganz leise auf Posten zu sitzen. Aber wir wussten ja, es kann nichts passieren – da im Wald lauern ja bloß die anderen von uns.
In der nächsten Nacht sah die Lage schon anders aus: unsere Leiter sagten uns lediglich: „Ihr müsst alle Nachtwache halten bis Mitternacht, man kann ja nie wissen...“  Au weia – plötzlich war aus dem Spaß Ernst geworden. Wir wussten ja nicht, ob jemand kommt und wer kommt da wohl mit wie vielen Personen...? Auf einmal war es gar nicht mehr so lustig im Wald allein zu sitzen. Man stelle sich vor, ganz allein mit niemanden kannst du reden... und plötzlich wirst du schrecklich müde – komisch, sonst ist es immer so cool: Wachbleiben im Lager – am besten die ganze Nacht... Tja und diese Nacht saßen wir da und durften nicht schlafen!

Je später es wurde, desto schwieriger war es, nicht einzuschlafen. Unsere Leiter hatten ganz schön viel zu tun uns jeweils wieder zu wecken. Um 23:30 Uhr war es dann so weit, die ersten „Überfallkandidaten“ wurden erwischt. Trotzdem konnten wir nicht nachlässig werden, denn die halbe Stunde bis Mitternacht war wohl unsere längste halbe Stunde im Lager. So ziemlich jeder hatte schon einen Erfolg zu vermelden nur ein Mädchen konnte sich an dem schlafenden Wachhabenden direkt vorbeischleichen. Karl konnte ihn nicht mehr rechtzeitig wecken.
Für unseren letzten Abend luden wir unsere Familien zum Grillfest ein. Es war ein gelungener Abend, bei dem die Eltern und einige neidische Geschwister mal sehen konnten, wie schön doch das Pfadfinderleben ist. Wer nun Lust bekommen hat, sich uns Wölflingen oder einer anderen Gruppe anzuschließen – Ihr seid jederzeit Willkommen. Ganz besonders freuen wir uns auch über Erwachsene, die Lust haben uns bei der wertvollen Jugendarbeit zu helfen.  Ihr werdet sehen: Es macht Spaß! 

Gut Pfad Marion

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