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Samstag, 18. August 2012

Stammeslager 2012 am Keilberg

Wie jedes Jahr in der ersten Woche der Sommerferien hieß es auch dieses mal wieder:
      Auf ins Sommerlager! Das Lagerleben ruft!
Wobei dieses Jahr das Sommer eher durch Instandsetzungs- ersetzt wurde, denn es galt einiges zu Arbeiten.
Doch erst alles auf Anfang.

Bereits am 02.08.12 trafen sich viele Helfer abends im Pfarrheim, um das benötigte Material auf das Gemeindefahrzeug zu verladen. Auch viele Alt-Pfadfinder, die man eigentlich nur aus Erzählungen kennt, fanden sich an diesem Abend zum Helfen ein.

Am Morgen des nächsten Tages ging es dann für eine Hand voll Rover und Leiter vom Kirchplatz aus in Richtung Keilberg, wo sie das gesamte Material wieder abluden und damit begannen, das Lager aufzubauen.
Mit nur rund 5 Mann standen bereits am Nachmittag, nach wenigen Stunden, ein Kothe, eine Jurte, das Tippi und das Küchenzelt!

Der Blick ins Lager
Als am Samstag das Lager „offiziell“ begann, zählte man beim Mittagessen gut 15 Roverinnen, Rover und Leiter. Da es in erster Linie zur Instandsetzung dienen sollte waren jüngere Stufen nicht vertreten.
Hähnchen grillen

Im Laufe des Wochenendes wurde die alte, marode Holzlege buchstäblich abgerissen und mit vereinten Kräften das Grundgerüst für eine neue, stabilere Holzschupfer errichtet. Dank vieler, vieler, fleißig helfenden Hände konnten wir bereits am Sonntagnachmittag Richtfest feiern und die Arbeiten bis Donnerstag komplett abschließen.
Das Grundgerüst der Schupfer



Da viele der Teilnehmer aus beruflichen Gründen nur am Wochenende bleiben konnten, nutzten wir die Abende, um es uns nach getaner Arbeit und mit vollen Bäuchen (denn unsere Meisterköchin Lydia versorgte uns mal wieder aufs vorzüglichste!) bei sanften Gitarrenklängen, am knisternden Lagerfeuer gemütlich zu machen.

Da wir Rover bereits seit längerem planten eine neue Holzbank für die Feuerstelle zu bauen nutzten wir die Gunst des Wochenendes um auch das zu erledigen.

Als unter der Woche ein wenig mehr Urlaub angesagt war, weil auch die Teilnehmerzahl wieder zurück sank auf gut 5 bis 7, war ein wenig Zeit für ein paar verrückte Aktionen.
So zum Beispiel das Quad-Holzschlitten-Ziehen bei dem man sich fühlen konnte, wie auf einem Streitwagen. Doch auch die Schotterpiste konnte man bei einem Sturz sehr gut spühren.
Die waghalsigen "Streitwagenfahrer"
Ein gutes Motto für solche Fälle haben wir uns auch gleich ausgedacht:  „Hauptsach’ lustig is’!“

Die Schupfer war fertig, der Streitwagen zerborsten und die Bäuche mehr als voll.
Doch langweilig wurde es nicht. Denn am Mittwochabend stand ein weiteres Großereignis auf dem Plan:
Ein Doppel-Leiter-Versprechen.
Michael Schmid (l.) und Michael Feiler (r.) beim Leiterversprechen
Die bis dato noch Rover, Michael Feiler und Michael Schmid, haben im Zuge einer kleinen Feierlichkeit, bei der auch Pfarrer Johann Babel anwesend war und  u.a. die Tücher segnete, ihr Leiterversprechen abgelegt.
Zu diesem Anlass versammelten sich noch einmal eine Menge Pfadfinder und Angehörige, so dass das Lager voller war als am Wochenende zuvor.
Bis Freitagmittag 10.08. ging das Lagerleben dann noch seinen gewohnten Gang. Mit mehr oder weniger großen Zwischenfällen, satten Mahlzeiten, kleineren Arbeiten hier und dort, Lagerfeuer und abendlichen Gitarren- und Gesangseinlagen.

Bis zum frühen Nachmittag waren dann wieder alle Utensilien im Pfarrheim verstaut und für uns Pfadfinder erstmal eine lange, heiße Dusche angesagt.


Mit schönen Erinnerungen und neuen Ideen freuen wir uns schon auf das nächste Stammeslager.

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