Hier findet ihr Berichte von Aktionen der Trupps und des Stammes, sowie wichtige Neuigkeiten innerhalb des Vereins

Dienstag, 3. Dezember 2013

Die Pfadfinder als Ersthelfer

Vor wenigen Wochen bekamen die Leiter und einige Rover aus unserem Stamm Besuch von einem Ausbilder der Johanniter.
Wir wollten unsere Erste-Hilfe-Kenntnisse wieder auffrischen und so trafen wir uns eines Samstags in aller Frühe um mit dem 16-stündigen Lehrgang zu beginnen.
Neben dem Standardkurs ging es auch um das für uns besonders wichtige Thema: Erste Hilfe am Kind.
 
Mund-zu-Mund-Beatmung an der Übungspuppe


So haben wir abgesehen davon, was bei einem Hitzschlag zu tun ist oder wie man einen Druckverband anlegt, auch gelernt wie zum Beispiel die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei einem Kind richtig funktioniert.

Wir sind eben Pfadfinder - Allzeit bereit!



Mittwoch, 20. November 2013

Es wird feurig im Stamm Wenzenbach


Denn die Mitglieder des Trupps Drache sind jetzt offiziell Wölflinge – also waschechte Pfadfinder!
Am 08.11.13 trafen sich der Trupp mit den Leitern Julia Huber und Michael Schmid in Grünthal vor der Feuerwehr um gemeinsam durch den Wald zum Ort des Versprechens zu wandern. Die Eltern wurden währenddessen vom StaVo Gerd Unfried zum Platz geführt.
Trotz der Dunkelheit im Wald und auch davor schafften die angehenden Wölflinge es tapfer und ohne Taschenlampen den gut 45 minütigen Trip durch den Wald. Kurz vor dem Ziel schworen wir uns noch einmal kurz auf das bevorstehende Ereignis ein und marschierten voll Vorfreude auf den Platz, der zuvor mit einem Lagerfeuer und einigen Feuertrommeln geschmückt worden war.
Nachdem die Tücher und Abzeichen von Pfarrer Babel gesegnet waren und die kleinen Pfadfinder gebetet, ein Lied gesungen und natürlich ihr Versprechen aufgesagt hatten, wurden die Eltern und alle umstehenden Pfadfinder von den jetzigen Wölflingen mit dem Pfadfindergruß gegrüßt. 


Im Anschluss an das eigentliche Versprechen gab es für die 13 Kinder und deren Eltern, Großeltern, etc. Knacker um sie in Pfadfindermanier über dem Lagerfeuer zu grillen.
Bei dieser Gelegenheit haben sich viele Eltern mit den älteren Pfadfindern unterhalten.
An dieses schöne Erlebnis werden sich die frisch gebackenen Wölflingen wohl ihr ganzes Leben mit Freuden zurück erinnern.

Sonntag, 25. August 2013

Kanuhike in seichtem Wasser

Am Freitagmorgen, den 23.08.13, trafen sich zwei Rover und zwei Leiter am Pfarrheim und fuhren gemeinsam nach Untertraubenbach. Im Gepäck, zwei Kanus, Zelte, Rucksäcke und Material für ein entspanntes Wochenende auf dem Regen.
Nach dem Einsetzen schipperten wir gemütlich flussabwärts und konnten die Natur rund um die Uferregionen des Regens genießen.
In Roding schließlich war es Zeit für unsere erste Mittagspause, die wir uns auch redlich verdient hatten, schließlich hatten wir schon ein schönes Stück der ersten Tagesetappe hinter uns. Kurz nach Roding aber ersteinmal ein ungewollter Stopp. Dem niedrigen Wasserstand geschuldet erfüllte die Bootsrutsche am Wehr nicht ihren eigentlichen Zweck und eins der Boote setzte ersteinmal auf. Wir mussten uns dann Zentimeter für Zentimeter, rückender Weise die nassen Holzplanken hinunter arbeiten
Nach dieser mehr lustig als anstrengenden Tortur konnten wir endlich wieder weiterpaddeln.
Am späten Nachmittag erreichten wir unser Tagesziel und legten mit einer eleganten Drehung rückwärts am Ufer an.
Ruck zuck waren die Zelte aufgebaut und wir saßen am späteren Lagerfeuerplatz um uns auszuruhen und die wärmende Abendsonne zu genießen.
Als es langsam kühler wurde entfachten wir ein kleines Feuer und grillten wenig später auf der entstandenen Glut unser Abendsessen; natürlich auf unserem Dreibein aus Eigenentwicklung.
Mit vollen Bäuchen machten wir es uns wieder um das Lagerfeuer gemütlich und ließen den Tag mit allerlei lustigen Geschichten, verrückten Ideen und alten Anekdoten ausklingen.
Doch gegen Ende des Abends wurden wir von plötzlich auftauchenden fliegenartigen Insekten heimgesucht die scheinbar gerade geschlüpft waren. Dutzende verirrten sich in unser kleines Feuer und wenig später als sie von der anderen Seit kamen stürzten sich fast alle im Sturzflug in und um unser Feuer.
Als wir am nächsten Morgen die Feuerstelle begutachteten war der ganze Rand gesäumt mit einer Zentimeter dicken Schicht dieser weißen Insekten. Es sah aus wie ein dicker Aschefilm.
Nachdem wir uns ein reichhaltiges Frühstück mit Rühreier, Speck und Käse bereitet hatten, brachen wir das Lager ab und räumten unseren Zeltplatz auf.
Gegen 09:00 Uhr vergrößerte sich unsere Gruppe nochmal um zwei Roverinnen und ein Kanu, sodass wir dann zu sechst mit drei Kanus wieder im Regen einsetzten.
Die zweite Tagesetappe war wesentlich länger als die gestrige und auch von mehreren Wehren unterbrochen. Meist konnten wir ohne größere Zwischenfälle die Kanus überheben oder einfach durchfahren. Eine Durchfahrt glich einer Wildwasser-Rafting-Slalom-Tour und bei zu starker Strömung kann es leicht passieren, dass man beim festhalten eines Kanus von einem anderen mitgerissen wird und ohne Boden unter den Füßen zwischen den beiden Booten hängend flussabwärts treibt. Aber wir wären keine Pfadfinder, wenn wir nicht alle lachend auch solche Situationen souverän meistern würden.
Und als wir wieder alle in den Booten saßen konnten die Reise weitergehen und wir lagen mal wieder so gut in der Zeit, das wir zwischenzeitlich unsere drei Kanus nebeneinander banden und uns so entspannt, als ein großes Schiff, den Fluss hinunter treiben ließen.
Als wir am letzten Wehr ankamen, war die Aufregung groß. Denn dieses Wehr ist etwas anspruchsvoller die meistern und nicht selten sind wir hier schon hüfttief im Wasser gestanden und haben versucht unsere vollgelaufenen Kanus zu befreien.
Zur Sicherheit haben wir die Ausrüstung zum Ende der Durchfahrt getragen und sind nacheinander mit den leeren Booten hinuntergefahren. Zweimal hat es wunderbar geklappt, doch auch diesesmal mussten wir wieder ein Kanu zwischen den Steinen herausschieben. Dieser kleine Zwischenfall war aber, dank der leeren Boote halb so schlimm und wir konnten nach kurzem Schöpfen wieder die letzten Kilometer nach Mariental in Angriff nehmen.

Gegen 16:00 Uhr erreichten wir das Ende unserer Kanutour und wie zuvor auch war das Lager in Windeseile aufgeschlagen und wir wärmten uns am knisternden Lagerfeuer.
Als allmählich die Nacht hereinbrach kochten wir uns noch ein übergroße Portion Spaghetti mit Tomaten-Speck-Soße und machten uns wieder einen entspannten Abend am Lagerfeuer, zudem sogar noch spontaner Besuch aus dem Stamm kam.
Am nächsten Morgen, und in der Nacht, goss es wie aus Eimern und wir waren froh das unser Frühstück im nahegelegenen Wirtshaus bereitet war. So saßen wir also wohlriechend geräuchert nach zwei Tagen Lagerfeuer in der Gaststube und freuten uns über unsere trockenen Füße und das reichhaltige Buffet.
Gut genährt packten wir unsere Zelte und Ausrüstung zusammen und fuhren mit den bestellten Abholfahrzeugen wieder zurück ins Pfarrheim.
Ein schöner Tripp auf dem Regen mit Niedrigwasser und wie immer viel zu viel zu Essen.

Donnerstag, 18. April 2013

Die Waldameisen räumen beim Rama Dama auf und stellen aus


Die Waldameisen von den Wenzenbacher Pfadfindern wurden wie alle anderen Gruppen
und Vereine auch wieder von Andreas Einweg eingeladen, an der Rama Dama Aktion
teilzunehmen.
Sofort sagten sie zu, denn aus den Vorjahren war ja schon bekannt: „Das wird wieder ein
Riesenspaß.“

Allerdings haben sich die Kinder auch gefragt: „wieso ist diese Aktion eigentlich notwendig?

Die Antwort war einfach: „Ist doch klar, wir wollen wieder draußen spielen und überall liegt
noch der Abfall umher.“ „Das ist gar nicht schön!“ Wie gut, dass es da so einen Tag gibt,
an dem alle gemeinsam aufräumen. Aber wir könnten doch wenigstens mal versuchen, die
Menschen in unserer Gemeinde zu überreden, den anfallenden Müll immer gleich wieder mit
nach Hause zu nehmen. Somit war die Idee für ein neues Projekt der Waldameisen geboren:
„Wir zeigen den Leuten in unserem Dorf, wie lange der Müll jeweils benötigt, bis er wieder
verrottet ist.“ Viele Gruppenstunden lang wurde also geplant, geschrieben, gehämmert und
gebohrt bis die Schautafel fertiggestellt war.

Beim Rama Dama wird fleißig gewerkelt
Am Samstag den 13.04.13 nach der Rama Dama Aktion, als alle Teilnehmer sich beim Essen
auf dem Bauhof trafen, stellten die Waldmeisen ihre Ergebnisse anhand einer Ratewand vor.
Ganz leise war es auf dem Bauhof, als die Kinder die Teilnehmer einluden, zunächst über
die Verrottungszeit einiger Wertstoffe zu raten um dann die genaue Zeit nachzulesen. „Sehr
interessant und beindruckend“ sagte Bürgermeister Schmid „Die Schautafel darf
selbstverständlich in der nächsten Zeit auf dem Platz am Rathaus stehen, alle Bürger sollen
die Möglichkeit haben, das zu lesen.“

Stolz waren die Waldameisen über diese Anerkennung und hoffen, dass sie mit ihrem Projekt
auch ein klein wenig bewirken können.

Gut Pfad

Marion Schönsteiner

Das Umweltprojekt der Waldameisen mit den Erbauern

Samstag, 2. März 2013

Die Pfadfinder öffnen eine neue Jungpfadfindergruppe

http://www.dpsg-evt.de/img/image/Juffis/Kobold.jpgHey Du!
Hast du Lust auf Abenteuer? Zelten? Kanu fahren? Ausflüge mit Karte und Kompass oder GPS, Rucksack und Kocher? Lagerfeuer? Nachtwanderungen? Klettern? Seilbrücken bauen? Zusammen Draußen sein? Geländespiele? Miteinander knifflige Rätsel lösen? Stark werden? Ihr könnt großartiges erleben und selbst grandioses schaffen!

Interesse?! Komm zur neuen Gruppe der Jungpfadfinder im Stamm Wenzenbach! Wir warten auf DICH!

Wir suchen
Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 11 Jahren, die Abenteuer erleben, selbstständig werden und Teil des großen Pfadfindertums sein wollen.

Im
April/Mai 2013 soll's los gehen.
Bei Fragen und Interesse kannst du Stefan Matic unter 0160 / 944 061 31 oder stefan.matic@gmx.de erreichen.


Gut Pfad,

Stefan Matic, Jungpfadfinderstufe Stamm Wenzenbach

Mittwoch, 16. Januar 2013

Christbaumaktion am 12.01.2013

Am Samstagmorgen um 8:30 trafen sich gut 25 Pfadfinder am Pfarrheim um wie jedes Jahr die Christbäume in der Gemeinde Wenzenbach gegen eine kleine Spende wegzubringen. Selbst die Wölflinge unter uns Pfadfindern waren mit Fleiß und Spass dabei.
Das Quatic-Mobil zum Anhäufen (sprich: Kwatitsch-Mobil)
Jeder Trupp hatte sich ein Fahrzeug organisiert mit dem die Bäume abtransportiert werden konnten. Trupp Bussard zum Beispiel fuhr mit dem Gemeindeauto, Trupp Puma konnte wieder einmal auf bewährte Hilfe von Herrn Baier und dessen Traktor bauen und die Wölflinge nahmen auf einen Bulldog mit langem Anhänger platz.
Zwei aus dem Stamm fuhren mit dem Quad durch die Straßen und zogen die ausgesonderten Tannen auf einen Haufen zusammen, sodass die restlichen Trupps diese nur noch aufladen mussten.
Zur Mittagszeit trudelte dann ein Trupp nach dem anderen wieder im Pfarrheim ein um sich an Lydia's köstlichem Gulasch aufzuwärmen. So gestärkt waren wir dann gewappnet für den letzten Akt unseres Auftritts: Bis circa 15:00 waren wir noch unterwegs um die letzten Bäume aus den einzelnen Gebieten abzuholen und nach Grabenbach zu fahren.
Am späten Nachmittag konnten wir dann, nach getaner Arbeit und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
Leider mussten wir feststellen, dass dutzende der Spendenbeutel an den Bäumen aufgeschnitten und geleert waren.
Trotzdem hat allen Teilnehmern die Christbaumauktion, wie die Jahre zuvor, sehr viel Spass gemacht.

Wir freuen uns schon darauf Sie auch nächstes Jahr wieder von Ihren weihnachtlichen Baum-Altlasten zu befreien und danken für die Spenden,


die Pfadfinder des Stammes Wenzenbach
 
© 2009-2010 Pfadfindergemeinschaft Stamm Wenzenbach e.V.