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Montag, 25. August 2014

Abenteuer der Roverrunde: Europapark

Bereits zum weiten Mal haben wir, die Roverrunde Wenzenbach, uns aufgemacht gen Westen, in jenes sagenumwobene Land: den Europapark in Rust.

Erst der große Spass in der Wildwasserbahn...
...dann doch in die Trockenkammer
Auch beim zweiten Besuch macht so ein Ausflug genau so viel Spaß wie beim ersten!
Zu sechst ging es von Regensburg nach Rust. In einem großen Mietauto, dass Tom vor der Reise organisiert hatte, fuhren wir circa fünf Stunden auf der Autobahn nach Baden-Württemberg.
Die Reise war lang, aber natürlich ausgesprochen lustig. Wenn sechs junge Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht sind kann das nur spaßig werden.

Als wir am späten Abend, nach einer Pizza-Pause in der örtlichen Pizzeria, unsere Ferienwohnung bezogen, waren wir zwar alle recht erschöpft von der langen Fahrt, aber trotzdem motiviert. Wir hatten schließlich extra für diesen Ausflug zwei neue Spiel angeschafft.
Der Vermieter wies uns mit einem verschmitzten Lächeln, das zeigte, dass er sich selbst nicht glaubte, auf die Abendruhe ab 22:00 Uhr hin und ließ uns dann alleine.
Nachdem wir die viel zu vielen Vorräte und das Gepäck vom Auto hoch in die Wohnung im ersten Stock geschleppt hatten, fingen wir an eines unserer neuen Spiele auszuprobieren.
Wie kommt es eigentlich, dass bei jeder Pfadfinderaktion - sei es Hike, Sommerlager oder eben unser Rust-Ausflug -  das Essen für die doppelte bis dreifache Zeit der Aktion reichen würde? Es ist mir ein Rätsel!

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 07:00 Uhr - natürlich viel zu früh nach einer so kurzen Nacht.
Das Schwierigste stand uns noch bevor: Wie regelt man die Benutzung der Dusche für sechs junge Menschen?
Die Antwort: Schichtduschen mit weniger als 10 Minuten Zeit pro Person. Die anderen kümmerten sich derweil um das Frühstück.
Semmeln holen, Tisch decken, Tee kochen, Duschen. Alles lief wie am Schnürchen.

Nach einem Ausgiebigen Frühstück waren wir pünktlich zur Öffnung des Parks um 09:00 Uhr am Eingang und waren (fast) die Ersten.
Ein Tipp für alle, die auch einmal in den Europapark fahren wollen: Am besten fährt man gleich mit der Bahn ins hinterste Eck des Parks, da sind anfangs fast keine Menschen!

Zuerst bestiegen wir natürlich die legendäre "Blue Fire"-Achterbahn.
Katapultstart von 0 auf 80 km/h in 3 Sekunden, Überhängende Schleife, Looping, Rollen. - Es war alles dabei!
Und als wir fertig waren gleich nochmal!

An diesem Wochenende haben wir alle größeren Achterbahnen im Europapark ausprobiert. Auch die neue Attraktion, den Wodan, sind wir trotz Wartezeiten zwischen 40 und 65 Minuten dreimal gefahren.


Wir waren die Ersten im Park und sind bis zum Ende geblieben. Es war ein langer Tag, aber es hilft ja nicht. Man muss es einfach tun.
Abends bündelten wir dann unsere kulinarischen Kräfte und zauberten zusammen ein exzellentes Gericht.... Nudeln mit Tomatensoße (und Käse!).
Auf unser Nudelabenteuer folge wieder eine ausgiebiger Spieleabend mit Martins neuem Spiel. Gegen 02:00 Uhr schauten wir auf die Uhr und beschlossen dann doch ins Bett zu gehen, denn schließlich wollten wir morgen wieder so früh im Park sein.

Selbes Programm wie am Vortag, jedoch gab es für uns das Mittagessen heute im Loopingrestaurant, in dem die Speisen und Getränke auf Schienen mit Loopings zum Tisch gesaust kommen. Was für ein Erlebnis.

Wesentlich erschöpfter als gestern, aber mindestens genauso fröhlich traten wir dann gegen 16:00 Uhr unsere Heimreise nach Wenzenbach an.
Ein wahnsinniges, rasantes und lustiges Wochenende neigte sich dem Ende.

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